[REVIEW] BE-X FrontierOne Einsatzfeldhemd, Combat Shirt PenCott Greenzone

Vorwort

Spätestens wenn man nach seinem ersten Spieltag wieder nach Hause kommt und dann feststellt, dass ein einfaches T-Shirt oder der Pullover doch nicht so bequem war und hier und da Taschen zur Unterbringung von kleinen Utensilien oder Patchflächen fehlen, denkt man über die Anschaffung einer Alternative nach. Gerade für die milderen und warmen Temperaturen eignen sich hier sogenannte Combat Shirts, da sie den perfekten Mittelweg zwischen einem atmungsaktiven T-Shirt und einer Feldbluse abbilden.

Heute widmen wir uns einem Modell der Marke BE-X und zwar dem FrontierOne Einsatzfeldhemd in PenCott Greenzone.


Bezugsquelle

Zu bekommen ist das Combat Shirt bei Begadi.de in den Größen S-3XL und kostet, unabhängig von der Größe, 48.90€ zzgl. Versandkosten.

www.begadi.de


Größenwahl

Bevor man auf den „Bestellen“-Button klickt stellt man sich meist noch einmal die Frage, ob die gewählte Größe nun wirklich die passende ist oder ob man nicht lieber eine Nummer größer wählen sollte.

Ich bin 191cm groß und wiege sportliche 115kg und habe mir das Shirt in der Größe XL bestellt und mich dabei an den Größentabellen von Begadi orientiert.

Fazit hierzu: ihr könnt auf die Größentabellen vertrauen, diese entsprechen den Maßen der Bekleidung. Wer etwas mehr „Freiheit“ haben möchte, bestellt am besten eine Nummer größer.


Lieferung


Die Lieferung erfolgt in einem einfachen Kunststoffbeutel mit Pappschild, auf dem die Produktbezeichnung aufgebracht ist. Mehr braucht es auch nicht, denn wichtig ist der Schutz des Produkts auf dem Lieferweg und dieser ist gewährleistet.

Material(ien) und Tragekomfort

Um ein wenig strukturierter vorzugehen, lässt sich das Shirt relativ simpel in zwei Teile teilen. Zum einen haben wir da den Torso-Bereich und zum anderen die Armpartie.



Der Tragekomfort des Torso-Bereichs ist von vorn herein sehr angenehm. Positiv zu erwähnen wäre hier die verwendete Viskose im Innenbereich des Kragens, sodass dieser warm und fast schon flauschig am Hals anliegt. An das Polyester der Ärmel musste ich mich anfangs etwas gewöhnen, da man zunächst das Gefühl hatte in eine Windjacke zu schlüpfen. Dieser Eindruck schwand schnell und die Vorteile des Materials sind zum einen das Gleiten der Ärmel über ggf. getragene Funktionswäsche, also kein Verhacken oder „schubbern“ auf darunter getragener Kleidung. Außerdem sind diese dank des Materials leicht wasserabweisend und trocknen bei kompletter Durchnässung deutlich schneller als 100%iger Baumwollstoff. Die Abschlüsse der Ärmel können mittels Klett verstellt werden. Hierbei entsteht auch kein überstehender Klettstreifen, der dann eventuell auf der Hand reibt, wenn man die Abschlüsse enger stellt.

Der Tragekomfort im Bereich der Funktionalität ist ebenfalls gewährleistet. Man hat genügend Armfreiheit und auch Brust- und Rückenbereich sitzen nicht zu stramm, sodass nicht das Gefühl entsteht, dass das Shirt die Atmung beschränken würde.


Verarbeitung


Vorab möchte ich hier anfügen, dass ich die Verarbeitung mit der eines British Army Combat-Shirts und eines 101.Inc Combat Shirts vergleichen kann.

Die Verarbeitung ist für den Preis wirklich sauber und ohne Mängel durchgeführt worden. Fast alle Enden sind doppelt vernäht. Wichtig waren mir hierbei besonders die Nähte im Bereich der Achseln und die der Oberarmtaschen, da diese oft nur einfach vernäht sind. Die Nähte hier sind doppelt vorhanden, sodass die Taschen auch beim Verstauen von größeren Gegenständen genügend Stabilität bieten werden. Ein kleines Manko habe ich allerdings gefunden: die Ärmelabschlüsse sind lediglich einfach vernäht, hier hätte ich mir eine doppelte Naht gewünscht, da dies ein viel beanspruchter Bereich ist, der gern einmal Kontakt mit Ecken und Kanten hat.


„Ausstattung“


In diesem Teil möchte ich etwas genauer auf die verschiedenen Features wie Taschen usw. eingehen. Arbeiten wir uns hier von oben nach unten vor.

Der Kragenbereich weist hier innen einen weichen Stoff auf, der einen angenehmen Tragekomfort bietet. Der Reißverschluss am Kragen ist ein stabiler YKK-Zipper, der relativ straff geführt ist. Das ist meiner Ansicht nach von Vorteil, da so ein ungewolltes Öffnen verhindert wird. Des Weiteren wird der Zipper von einem Stück Stoff verdeckt, sodass er nicht hin und her „schlackern“ kann.

Gehen wir nun auf den Ärmelbereich über. Hier befinden sich die Oberarmtaschen, die Klettflächen sowie Unterarmtaschen.

Die Oberarmtaschen sind hier beidseitig vorhanden. Diese werden ebenfalls über einen straff geführten YKK-Zipper geöffnet bzw. geschlossen und sind von der Größe vergleichbar mit denen anderer Shirts und bieten Platz für Taschentücher, kleine Erste-Hilfe/Survival-Kits oder eben dem Handy. Hier kommt die straffe Führung noch mehr zum Tragen, da die oben genannten Gegenstände schließlich gut gesichert sein sollten. Auf den Taschen sind Klettflächen aufgenäht und das sehr fest. Auch nach mehrmaligem „an-“ und „abkletten“ von Patches sind die Flächen weiterhin stabil befestigt. Eine Besonderheit an den Flächen hier: es sind lange Streifen, sodass man nun endlich seine Namens-Patches, ohne überstehende Ränder, auf dem Oberarm tragen kann.

Wenn man nun ein kleines Stück weiter nach unten fährt findet man ganz unscheinbar auf Höhe der Unterarme, auf beiden Seiten, zwei kleine Öffnungen, die mit Klettverschluss gesichert sind. Darunter befindet sich ein Einschubfach, in das man z.B. Schaumstoffpolster einlegen könnte, um die Unterarme bei Auflage auf einer Kante zu schützen. Aber auch Kartenmaterial könnte man hier unterbringen, an das man dann jedoch etwas schwerer herankommt.


Tarnwirkung


Das Tarnmuster PenCott Greenzone ist ja nun schon seit etwa drei bis vier Jahren in unseren Breiten angekommen und hat sich etabliert. Man trifft es durchaus mehrmals auf dem Spielfeld an, egal ob original Stoff oder Replik.

Wir haben uns zur Tarnwirkung in einen Wald begeben und dort mal geschaut, wie sich das Tarn in der Herbstlandschaft Mecklenburgs denn so macht und ich denke das Ergebnis spricht für sich. Auch im Frühjahr und im Sommer kommt PenCott Greenzone allemal zum Zuge. Im Winter muss man ein wenig Abstriche machen, da das Tarn doch relativ hell, z.B. im Vergleich mit Flecktarn oder DPM, ist. Falls es dann einmal eine weiße Winterlandschaft sein sollte, erübrigt sich jede Tarnwirkung, wie bei jedem anderen Tarn auch.


Fazit


Das Shirt bietet für den Preis von knapp 50 Euro eine solide Verarbeitung mit doppelten Nähten, stabile Materialien, einen angenehmen Tragekomfort, sowie die BE-X typischen Feinheiten, wie einer Abdeckung für den Zipper, den Klettstreifen (die optimal für Namens-Patches sind) oder aber auch den versteckten Unterarmtaschen für Schaumpolster. Das einzige Manko wäre für mich die einfache Naht der Ärmelabschlüsse, die das Gesamtbild keineswegs trügen.




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