[REVIEW] XCORETECH X3200 Chronograph

Aktualisiert: 17. Dez 2018

Vorwort

Es gibt mittlerweile unzählige Airsoft Chronographen und heute haben wir uns einmal den X3200 MK3 der Marke XCORETECH aus Taiwan angeschaut. XCORETECH stellt aber nicht nur Chronos, sondern mittlerweile auch anderes Zubehör, wie z.B. Tracer und Mosfets her.

Warum der X3200 von XCORETECH?

Für unsere Reviews nutzten wir zunächst den weit verbreiteten UFC Pro Chronographen. Als sich dann aber mehr und mehr die Unbrauchbarkeit und Unzuverlässigkeit (in Form von einem fest verbauten, nicht wechselbaren Akku, den man sehr lange laden muss, abweichenden Chron-Ergebnissen und stark spiegelndem Display) des UFC Chronos hervortaten, entschieden wir uns für die Anschaffung eines neuen Messtools.

Bezugsquelle

Wir haben unser Exemplar bei BEGADI erworben. Einfach HIER klicken!


Technische Daten

Feuerrate von: 100 – 9999 Schuss/Minute oder Schuss/Sekunde

Leistung von: 0.01 – 999 Joule

Leistung von: 10 – 400 m/s

Leistung von: 10 – 400 FPS

Kugeldurchmesser: 4,5 – 18,0 mm

Kugelgewicht: 0.10 – 9.99 g

Abmaße: ca. 114 x 98 x 56 mm (L x B x H)

Gewicht: ca. 206 g

Im Schusskanal verrichten 14 IR-Sensoren ihren Dienst – somit sind sehr präzise Messungen möglich. Zum Vergleich: Das Vorgänger Modell (MK2) verfügte nur über 8 Sensoren und andere Hersteller verbauen oft nur 4 Sensoren in ihren Geräten.

Lieferumfang

Der X3200 wird in einem Pappkarton mit Aufdruck geliefert. In diesem befindet sich dann der Chrono, eingepackt in eine einfache Plastiktüte. Weder Batterien noch eine Bedienungsanleitung sind dabei. Letztere lässt sich aber über einen QR-Code (befindet sich auf der Kartonseite, ansonsten hier klicken) herunterladen und auch Batterien sollten beschaffungstechnisch keine Herausforderung darstellen.

Material und erster Eindruck

Der X3200 besteht komplett aus Kunststoff, macht aber einen robusten Eindruck. Es ist zwar ABS-Kunststoff, jedoch in einer dicken Materialstärke. Die Verarbeitung passt also. Am Boden haben wir dann noch das Gewinde, um den Chrono auf einem Stativ montieren zu können (gerade für Events und Reviews eine tolle Sache).

Inbetriebnahme

Zum Betreiben werden zwei AA-Batterien benötigt, die am Boden einzulegen sind. An der Front befinden sich drei Bedienknöpfe. Der oberste ist der “Power-Button”, die anderen beiden Pfeiltasten dienen dem “hin und her switchen” innerhalb des Menüs.

Schalten wir den Chrono nun an, erleuchtet das orangefarbene Display.

Mit den Pfeiltasten kann nun zwischen drei Bildschirmen gewechselt werden:

Große Anzeige der Energie in Meter/Sekunde oder fps/Sekunde sowie der ROF in R(ounds)P(er)S(econd) oder R(ounds)P(er)M(inute)

Anzeige der Energie, der Joule/cm², meinem Kugelgewicht, der RPS/RPM und der Energie in Meter/Sekunde oder fps/Sekunde

Das eigentliche Menü → Einstellung der automatischen Ausschaltzeit des Chronos (5/10/30 Min), Kugelgewicht, Einstellung der Einheiten (ob m/s oder fps/s)

Die Einstellung erfolgt dabei über die unteren Pfeiltasten und die Bestätigung der Eingabe über den “Power-Button”.

Des Weiteren befindet sich auf der Rückseite eine Mini-USB Buchse, sodass man den Chrono (sofern man Akkus nutzt) auch direkt über einen Netzstecker oder gar eine Power-Bank laden kann.

Pro

  • Geringe Anschaffungskosten von knapp 70,- Euro (Stand 05/2018)

  • Stabile Verarbeitung → der Chrono besteht aus einem Stück

  • Betrieb durch Batterie oder Akku mit Mini-USB Ladekabel

  • Einfache Bedienung

  • Zahlreiche Einstellmöglichkeiten

  • Gut ablesbares Display

  • Großer Schusstrichter

Contra

  • Bedienungsanleitung fehlt “Out of the box”

  • Während des Betriebs ist kein schneller Wechsel zwischen BB-Gewicht möglich (muss immer neu im Menü ausgewählt werden)


Fazit


Ich denke mal, dass unsere Auflistung der Pro/Contra Punkte deutlich macht, dass der Chrono wahrlich zu empfehlen ist. Er bietet für knapp unter 70,- Euro eine solide Verarbeitung und man kann ihn auf seine Ansprüche einstellen. Positiv fällt das gleichmäßig ausgeleuchtete Display auf, was gerade Videoaufnahmen für Reviews deutlich vereinfacht, da man die Werte aus allen Kamerawinkeln ablesen kann.



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